Änderung der ASR2.2 – Brandschutzhelfer in Betrieben – Ausbildung von Brandschutzhelfer

Im Dezember 2012 ist erstmalig die Mindestanzahl von Brandschutzhelfern in Betrieben definiert worden. Der Arbeitgeber hat nach dem Arbeitsschutzgesetz die Pflicht, Maßnahmen für Notfälle zu treffen. Besonders erwähnt werden dabei Beschäftigte, die bei der Brandbekämpfung und Evakuierung im Unternehmen helfen sollen. Diese Beschäftigten sollen dazu besonders ausgebildet und vom Unternehmer schriftlich bestellt werden. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme des Unternehmers, bei der Erfüllung seiner Anforderungen im Arbeitsschutz.

Eine genauere Definition findet sich seit Dezember 2012 in der geänderten technischen Regel für Arbeitsstätten (ASR A2.2). Hier wird erstmalig eine Mindestanzahl an betrieblichen Brandschutzhelfern definiert. Bei der Einhaltung von Technischen Regeln, kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die entsprechenden Anforderungen von Verordnungen erfüllt sind.

Es wird unter anderem in der ASR A2.2 gefordert, dass der Arbeitgeber eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen hat.

Wie viele Brandschutzhelfer letztendlich notwendig sind, ist in einer Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln. Wobei die ASR A2.2 einen Anteil von fünf Prozent der anwesenden Beschäftigten (man muss also Fortbildungs-, Urlaubs- und Krankheitszeiten berücksichtigen), in der Regel als ausreichend ansieht. Das heißt aber nicht, dass mehr Beschäftigte nicht ausgebildet werden dürfen.

Vorteilhaft ist es, möglichst viele Mitarbeiter auszubilden, da neben Ihrer Kenntnisse für das Unternehmen, auch für den Privaten Bereich besonders qualifiziert sind.

Die Aufgaben von Brandschutzhelfern sind dabei, den Unternehmer in der Sicherstellung des betrieblichen Brandschutzes zu unterstützen und besonders sensibilisiert für Brandgefahren zu sein. Die Beschäftigten dazu in den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes und die betriebliche Brandschutzorganisation in Kenntnis zu setzen. Weiter sollen Sie die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen theoretisch und praktisch erlernen. Auch erhalten Sie Kenntnisse von Gefahren durch Brände und das Verhalten im Brandfall.

Da solche Notfallsituationen oftmals panische Reaktionen bei Menschen auslöst, ist es wichtig, dass die Beschäftigten im Umgang mit Löschmitteln routinierte und trainierte Erfahrung haben. Daher sollte spätestens nach drei bis fünf Jahre die Ausbildung wiederholt werden.

Die Ausbildung sollte mindestens vier bis sechs Stunden dauern, um eine qualifizierte Ausbildung zu erreichen.

Sollten Sie weitere Fragen zur Ausbildung von Brandschutzhelfern haben, sprechen Sie uns einfach an.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Seminarprogramm.

Gerne unterbreiten wir Ihnen auch ein individuelles Angebot für die Ausbildung von Brandschutzhelfern in Ihrem Unternehmen.

 

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