Änderung der Norm für die Leiter

Die Norm für die Leiter ist überarbeitet worden und tritt am 01. Januar 2018 in Kraft. Sie hat das Ziel, das Arbeiten mit einer Leiter sicherer zu machen. Der Grund hierfür ist, dass die Leiter die Hauptursache für Absturzunfälle, sei es im Betrieb wie auch im Privatbereich ist. Daher ist die bestehende Norm von Leitern überarbeitet worden. Leider führen Absturzunfälle dieser Art oftmals zu schweren Verletzungen, welche auch öfter einmal bleibende Schäden sind und zu einer Unfallrente führen.

Im Besonderen geht es um die Standfestigkeit der Leiter. Die überarbeitete Richtlinie betrifft besonders Betriebe, die Anlegeleitern und Mehrzweckleitern einsetzen. Die Änderung soll bewirken, dass die Zahl der Leiterunfälle im gewerblichen Bereich, in 2016 etwa 23.700 Unfälle, reduziert werden.

Die wichtigste Änderung betrifft alle tragbaren Anlegeleitern mit einer Leiterlänge über drei Metern.

Was ändert sich:
  • Leitern über drei Meter Länge müssen in Zukunft eine größere Standbreite aufweisen oder konisch nach unten auslaufen.
  • Mehrzweckleitern mit einem aufgesetzten Schiebeteil von mehr als drei Metern, darf das Schiebeteil nur von der Leiter trennbar sein, wenn es mit einer Traverse ausgestattet ist
  • Zukünftig werden explizit zwei Nutzungsgruppen unterschieden und kenntlich gemacht, zum einen für den gewerblichen, zum anderen für den privaten Gebrauch
Welche Folge hat die Unterscheidung von zwei Nuterungsgruppen?

Die Unterscheidung der Nutzungsgruppen in für die gewerbliche Nutzung vorgesehene Leitern und für den privaten Gebrauch vorgesehene Leitern hat die Folge, dass in Betrieben neu angeschaffte Leitern zukünftig dem Standart für gewerbliche Nutzung entsprechen müssen. Daher sollten Sie, wenn Sie für die gewerbliche Nutzung eine neue Leiter kaufen, sollte diese über das entsprechende Piktogramm verfügen.

Muss eine alte Leiter entsorgt werden?

Diese können weiter genutzt werden, wenn deren Sicherheit für den entsprechenden Einsatz gewährleistet ist. Sie müssen eine neue Gefährdungsbeurteilung für diese Leiter durchführen, wobei Sie diese für jeden Einsatz der Leiter, wenn es sich um ein Betriebsmittel handelt, dass an wechselnden Orten, auch innerhalb des Betriebes welchselnde Orte eingesetzt wird. Für den einen Einsatz kann dieses Betriebsmittel noch geeignet sein, für einen anderen eventuell nicht mehr. Es sind somit individuelle Bewertungen über die Eignung für den Einsatz vorzunehmen.

 

Weitere Informationen hat die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung unter veröffentlicht:

http://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2017/quartal_4/details_04_157894.jsp


Jahresunterweisung 2018

Jahresunterweisung 2018

Wer kennt diesen Film nicht “Dinner for one”.

Wie ist dieser Film doch eine Persiflage zu den Vorschriften im Arbeitsschutz.

 

The same procedure as last year? The same procedure as every year.

 

Wie in diesem Film immer wieder das selber geschieht, wie im Vorjahr, so ist auch im Arbeitsschutz mindestens jährlich die Unterweisung durchzuführen.

Als Unternehmer sind Sie dazu verpflichtet, mindesten jährlich Ihre Mitarbeiter über die Gefährdungen und Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz zu unterweisen. Zum einen schreibt es das Arbeitsschutzgesetz vor, aber auch die Betriebssicherheitsverordnung und die Gefahrstoffverordnung, sowie die Unfallverhütungsvorschriften.

 


Schneeräumen auf Dachflächen

Das Schneeräumen auf Dachflächen stellen immer eine Gefahr für Menschen dar. Sei es das man Absturzkanten an den Seiten hat oder durch Lichtkuppeln einbrechen kann.

In den letzten Jahren hat man vermehrt in den Medien und Unfällen gehört, wenn Personen Dachflächen von Schneelasten befreien wollten. Dabei hat es sich häufig um Unfälle gehandelt, bei denen Personen durch Lichkuppeln in Flachdächern gestürzt sind. Diese sind in den allermeisten Fällen nicht durchtrittsicher und durchbruchsicher ausgeführt.

Sollten solche Arbeiten ausgeführt werden, ist eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, in der Maßnahmen gegen solche Unfallgefahren, also Schutzmaßnahmen festgelegt werden.

Im August 2017 ist die neue DGUV Information 212-002 „Schneeräumen auf Dachflächen“ veröffentlicht worden. Bedingt durch immer wieder Schwere, wenn nicht sogar tödliche Unfälle beim Schneeräumen auf Dachflächen, haben die Unfallversicherungsträger eine Information veröffentlicht, wie auf Dachflächen sicher gearbeitet werden kann.


Spielplatzprüfung – Jahreshauptinspektion

Spielplatzinspektion

Spielplatzprüfung – Sichere Spielplatzgeräte

Spielplatzinspektion

Leider ist immer wieder von Unfällen in der KiTa, aber auf Spielplätzen in den Medien zu lesen, sehen und hören. Dabei sind auch schwere Verletzungen bereits häufiger eingetreten.

 

Die Ursachen sind oftmals Spielplatzgeräte, die nicht in Ordnung sind. Das kann durch Verschleiß, Vandalismus oder auch unsachgemäßen Aufbau der Spielplatzgeräte geschehen. Auf den Spielplätzen von Kindertagesstätten sind Verschleiß oder unsachgemäßer Aufbau zumeist zu finden. Da es sich zumeist um ein abgeschlossenes Gelände handelt, ist Vandalismus eher nicht die Ursache für Schäden.

Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen hat eine Information für KiTa´s herausgegeben, was für eine Sichere KiTa und speziell im Außenbereich zu beachten ist. Dort weist die Unfallkasse NRW explizit auf die regelmäßige Prüfung der Spielplatzgeräte hin.

Im Besonderen Städte und Gemeinden sind von Vandalismus und mutwilligen Beschädigungen der Spielplatzgeräte betroffen. Hier werden schon mal Schaukelbalken angesägt, Schrauben von Aufhängungen gelöst oder Absturzsicherungen entfernt. Da die Spielgeräte zumeist jederzeit zugängig sind, ist der Vandalismus oder die unsachgemäße Nutzung Ursache für Schäden.

 

Müssen auch private Spielplätze geprüft werden?

Auch bei privaten Spielplätzen besteht die Verpflichtung für den Betreiber, die Verkehrssicherungspflicht wahrzunehmen. Zu diesen privaten Betreibern zählen auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG), Wohnungsbaugesellschaften oder auch Betreiber von Hotels und Freizeitanlagen. Auch Sie sollten eine Prüfung ihrer Spielplatzgeräte durch einen „Qualifizierten Spielplatzprüfer“ beauftragen, da Sie so sicher nachweisen können, dass Ihre Spielplatzgeräte in einem sicheren und bespielbaren Zustand sind.

 

Was passiert, wenn Kinder auf dem Spielplatz verunfallen?

Leider passiert es immer wieder, dass Kinder auf Spielplätzen verunfallen. Hierbei ist zu beachten, wie schwer die Kinder verunfallen. Besonders schlimm sind Unfälle mit schweren Verletzungen. Da der Betreiber des Spielplatzes für die Verkehrsicherungspflicht verantwortlich ist, ist er auch in der Haftung. Daher sollten Ihre Spielplätze durch unsere zertifizierten „Qualifizierten Spielplatzprüfer (FLL / BSFH)“ geprüft werden. Denn nur unabhängige „Qualifizierte Spielplatzprüfer“ prüfen Ihre Spielplatzgeräte fachkompetent. Wir führen als Sicherheitstechnischer Ingenieursdienstleiter die Prüfung durch, ohne das Interesse Ihnen anschließend teure Reparaturen zu verkaufen.

Im Rahmen Ihrer Verkehrsicherungspflicht sollten Sie daher die Spielplatzprüfung, auch Jahreshauptinspektion durchführen lassen.

Gute Qualität ist nicht billig.

Wir sind kein Anbieter, der die Prüfung für einen Apfel und ein Ei durchführen, um Ihnen anschließend neue Spielplatzgeräte oder teure Reparaturen zu verkaufen. Wir haben daher kein Interesse daran, das Ihre Spielplatzgeräte defekt sind, sonder dokumentieren die Schäden und geben Ihnen mit unserem Bericht ein Instrument an die Hand, mit dem Sie nun gezielt Angebote einholen können.

 

Gerne erstellen wir Ihnen für Ihren Spielplatz ein individuelles Angebot über die Prüfung der Spielplatzgeräte durch unsere „Qualifizierten Spielplatzprüfer“.

 

 

Fordern Sie kostenlos Ihr Angebot an.

Schutzeinrichtungen manipulieren – eine Gefahr für alle

Schutzeinrichtungen manipulieren

Immer wieder sind maschinen und Anlagen zu finden, an denen die Schutzeinrichtungen manipuliert werden. Die Gründe sind, wenn man fragt, vielschichtig:

  • Die Schutzeinrichtung stört beim arbeiten
  • Brauchen wir nicht
  • Man kann den Arbeitsprozess nicht beobachten
  • Das dauert immer so lange, bis die Maschine nach einem Stop wieder anläuft

Solche Begründungen sind auf der einen Seite oftmals verständlich, nur leider zu kurz gedacht. Die Schutzeinrichtungen sollen die Bediener und Dritte vor Gefährdungen schützen. Dazu ist der Hersteller bereits bei der Entwicklung der Maschine nach dem Produktsicherheitsgesetz verpflicht. leider ist dem Entwickler oftmals nicht bekannt, wie die Maschine eingesetzt werden soll, wodurch die Sicherheitseinrichtungen unpassend geplant werden. Das führt dazu, das Mitarbeiter die Schutzeinrichtungen gezielt manipulieren.

Grundsätzlich besteht ein Manipulationsverbot von Schutzeinrichtungen. Dieses sollten Sie als Führungskraft auch konsequent durchsetzen. Wenn Sie als Führungskraft Manipulation dulden, können Sie bei Unfällen hierfür haftbar gemacht werden.

 


Umbau von Maschinen und Anlagen

Umbau von Maschinen und Anlagen

Oftmals besteht der Bedarf, Maschinen und Anlagen umzubauen und sie an die aktuellen Produktionbedürfnisse anzupassen. Hierbei greift das Stcihwort „wesentliche Veränderung“. Wenn Sie eine Maschine oder Anlage umbauen und es handelt sich hierbei um eine „wesentliche Veränderung“ kann es passieren, dass Sie und Ihr Betrieb zum Hersteller werden und die Sicherheit der Maschine oder Anlage nach Betriebssicherheitsverordnung nachweisen müssen.

Was ist eine wesentliche Veränderung? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu bestimmen. Die Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit (www.baua.de) hat hierzu ein Interpretationspapier veröffentlicht.

Das Interpretationspapier hilft bei der Bewertung, ob es sich um eine wesentliche Änderung handelt und Sie somit zum Hersteller werden. Sollte es der Fall sein, dass Sie zum Hersteller werden, müssen Sie die Betriebssicherheitsverordnung, die Maschinenrichtline umsetzen. Es muss von eine Konformitätserklärung abgegeben werden.

 


Steharbeitsplatz – Gefährdung durch Steharbeit

Steharbeitsplatz

Steharbeitsplätze ohne zweitweise Entlastung durch Gehen oder Sitzen stellt eine erhöhte statische muskelarbeit dar. Das bedeutet es ist mit einer Fehlbelastung zu rechnen.

Die Folgen socher Fehlbelastung kann eine Frühzeitige Ermüdung, Muskelverspannung, Fehlhaltung der Wirbelsäule und weitere Belastungsfilgen bewirken. Auch ist eine negative psychische Beanspruchung möglich.

Was kann man präventiv machen ? Man kann durch Arbeitsplatzgestaltung wechselnde Körperhaltungen ermöglichen oder job-rotation betreiben.


NRW – Inhouse Staplerschulungen – Innerbetriebliche Staplerausbildung in Nordrhein-Westfalen

Ausbildung Staplerschein

NRW – Inhouse Staplerschulung – Innerbetriebliche Staplerausbildung in Nordrhein-Westfalen

Staplerschein – Gabelstaplerfahrausweis – Staplerführerschein – Flurförderzeugfahrausweis

NRW – Inhouse Staplerschulung – Innerbetriebliche Staplerausbildung in Nordrhein-Westfalen

Ausbildung Staplerschein

Ausbildung Staplerschein

Wir sind eine innerbetriebliche Staplerschule in Nordrhein-Westfalen, die nach den Richtlinien der Berufsgenossenschaften BGG 925 ausbildet.

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter von uns als Staplerfahrer ausbilden. Wir kommen in Ihre Firma! Es fallen keine Reisekosten für Ihre Mitarbeiter an.

1 Tages Ausbildung für Teilnehmer mit Fahrkenntnissen

Nur für Teilnehmer mit Vorkenntnissen.

Pauschalpreis enthält:

  • inkl. Maximal 15 Teilnehmern
  • inkl. Schulungsmaterial für alle Teilnehmer
  • inkl. Theoretischer und Praktischer Prüfung
  • inkl. Fahrausweis und Zertifikat für jeden Teilnehmer
  • inkl. Anreise in ganz NRW
  • es entstehen Ihnen keine weiteren Kosten

 

 

2 Tage Ausbildung für Teilnehmer

Geeignet für Teilnehmer ohne und mit Vorkenntnissen.

Pauschalpreis enthält:

  • inkl. Maximal 15 Teilnehmer
  • inkl. Schulungsmaterial für alle Teilnehmer
  • inkl. Theoretischer und Praktischer Prüfung
  • inkl. Fahrausweis und Zertifikat für jeden Teilnehmer
  • inkl. Anreise in ganz NRW
  • es entstehen Ihnen keine weiteren Kosten

Gilt nur wenn beide Ausbildungstage hintereinander folgend liegen.

 

 

Vorraussetzungen der Teilnehmer:

  • Kenntnisse der deutschen Sprache
  • Körperlich und geistig geeignet sein
  • Mindestens 18 Jahre alt sein

Die Ausbildung erfolgt in deutscher Sprache.

Zu den Inhouse-Schulungen können Sie auch betriebsfremde Personen auf Ihre Rechnung teilnehmen lassen und so sich die Schulung mitfinanzieren lassen. Sollte Sie nicht ausreichend viele Mitarbeiter haben, um die 15 Teilnehmer auszunutzen, können Sie gerne auf Ihre Rechnung, Mitarbeiter aus Nachbarfirmen zu in Ihrem Hause durchgeführte Staplerschulung einladen.

Vereinbaren Sie noch heute Ihre Schulungen in Nordrhein-Westfalen unter:

·       Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit Keimel

·       Tel.:     02381-3707307

·       Handy: 0178-1323753

·       Fax:     02381-3706603

·       info@keimel-ing.de

·       www.staplerschein.keimel-ing.de

 

Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit Keimel
Dipl.-Wirt.Ing.(FH) Thorsten Keimel
Sicherheitsingenieur
Grenzweg 37
59071 Hamm
Tel.:     02381-3707307
Handy: 0178-1323753
Fax:      02381-3706603
info@keimel-ing.de
www.staplerschein.keimel-ing.de

Wir bilden innerbetrieblich in ganz NRW aus. Unter anderem finden unsere Inhouse-Staplerkurse statt in: Hamm, Dortmund, Münster, Essen, Bochum, Paderborn, Duisburg, Straelen, Wuppertal, Lünen, Lippstadt, Warendorf, Steinfurt, Verl, Herford, Iserlohn, Arnsberg, Siegen, Witten, Schwerte, Unna, Werl, Soest, Hagen, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen, Gütersloh, Rheine, Coesfeld, Krefeld, Telgte, Drensteinfurt, Leverkusen, Köln, Bielefeld, Kamp Lindfort, Neuss, Düsseldorf, Oelde, Olpe, Meschede, Köln, Henneff, Siegburg, Bergisch Gladbach, Gelsenkirchen, Aachen, Düren, Kleve, Wesel, Beckum, Bonn, Lüdenscheid, Ahlen, Kamen, Hilden, Greven, Ahaus, Gronau,  Osnabrück,  Lengerich, Lemgo, Ratingen, Aachen, Bielefeld, Höxter, Ahaus , Bocholt, Hannover, Oldenburg, Rheine , Steinfurt, Kassel, Lage, Detmold, Sennelager, Ennepetal, Lippstadt, Dinslaken, Vöhrde, Cloppenburg, Bremen, Frankfurt, Fulda, Darmstadt


Arbeitsunfälle verletzen Körperteile

Die Berufsgenossenschaft für Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse hat für das Jahr eine Statistik aufgestellt, welche Körperteile bei Arbeitsunfällen am häufigsten verletzt werden.

Mit mehr als 39% handelt es sich um Verletzungen an der Hand. Gefolgt werden die Handverletzungen mit mehr als 16% der Verletzungen an Knöchel und Fuß. Den dritten Platz belegen Verletzungen am Kniegelenkt und Unterschenkel.

Wie können solche Verletzungen verringert werden? Geeignete Schutzhandschuhe können gegen Schnittverletzungen schützen. Auch der Einsatz von Sicherheitsmesser, bei denen die Klinge von selber gesichert wird, sind geeignet, Verletzungen der Hand zu reduzieren. Das Sicherheitsmesser sollte an die Arbeitsaufgabe angepasst sein. Die verschiedenen Hersteller haben für viele Einsatzbereiche angepasste Sicherheitsmesser.

Verletzungen an Knöchel und Fuß können mit an die Einsatzbedingen angepassten Sicherheitsschuhen reduziert werden. Vorab sollte man aber analysieren, ob beispielsweise Schäden oder Unebenheiten des Fußbodens vorhanden sind, welche man beseitigen sollte. In Betriebsbereichen in denen Gabelstapler eingesetzt werden und wo mit überfahren der Füße zu rechnen ist, sollte der Unternehmer eine Tragpflicht von Sicherheitsschuhen aussprechen und die Umsetzung überprüfen. In Küchen ist das Tragen von speziellen Sicherheitsschuhen ebenfalls angeraten, da hier verstärkt mit ausrutschen zu rechnen ist. Die Sicherheitsschuhe verfügen über eine rutschfeste Sohle.

Gut geplante Maßnahmen im Arbeitsschutz, hilft Beschäftigte vor Verletzungen und

Arbeitssausfällen zu schützen.

 

Schützen Sie die Gesundheit Ihrer Beschäftigten


Pendler – Stress

Täglich pendeln in Deutschland Beschäftigte zur Arbeit. Das Staistische Bundesamt hat ermittelt, dass etwa die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland zur Arbeit pendelt und dabei mitunter sehr weite Wege auf sich nimmt.  Etwa die Hälfte benötigt für den einfachen Weg zur Arbeitstelle zwischen 10 und 30 Minuten. Mehr als 20% zwischen 30 und 60 Minuten für den einfachen Weg. Bereits auf diesen Wegen sind die Beschäftigten Stress ausgesetzt. Die Gründe sind Vielschichtig. Sind es bei den Pendlern im öffentlichen Nahverkehr oftmals überfüllte Züge, ist es bei den autofahrern der Stau auf dem Weg zur Arbeit und zurück.

Wie wirkt sich Stress auf den menschen aus?

Oftmals wird Müdigkeit und konzentrationsmängel genannt, aber auch Nackenschmerzen oder Rückenschmerzen können Auswirkungen von Stress sein. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, ist im Winter zusätzlich einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt. Bei Nutzern der öffentlichen Verkehrsmitteln kommt oftmals der innerliche Stress hinzu, Anschlüsse zu verpassen.

Was können Unternehmen machen?

Unternehmen haben Möglichkeiten, ihre pendelnden Mitarbeiter zu entlasten. Zum einen können flexible Arbeitszeitkonten oder Gleitzeit eine Entlastung sein, da so der Mitarbeiter nicht mehr den inneren Zwang hat, zu einem bestimmten Zeitpunkt im Betrieb zu sein. Auch kann das Unternehmen einen Teil der Reisezeit als Arbeitszeit anerkennen, wenn der mitarbeiter während der Fahrt im Zug dienstliche Telefonate führt oder mobil arbeitet. Eine weitere Variante ist die Möglichkeit, das Arbeiten im Home-Office anzubieten.


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