Pendler – Stress

Täglich pendeln in Deutschland Beschäftigte zur Arbeit. Das Staistische Bundesamt hat ermittelt, dass etwa die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland zur Arbeit pendelt und dabei mitunter sehr weite Wege auf sich nimmt.  Etwa die Hälfte benötigt für den einfachen Weg zur Arbeitstelle zwischen 10 und 30 Minuten. Mehr als 20% zwischen 30 und 60 Minuten für den einfachen Weg. Bereits auf diesen Wegen sind die Beschäftigten Stress ausgesetzt. Die Gründe sind Vielschichtig. Sind es bei den Pendlern im öffentlichen Nahverkehr oftmals überfüllte Züge, ist es bei den autofahrern der Stau auf dem Weg zur Arbeit und zurück.

Wie wirkt sich Stress auf den menschen aus?

Oftmals wird Müdigkeit und konzentrationsmängel genannt, aber auch Nackenschmerzen oder Rückenschmerzen können Auswirkungen von Stress sein. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, ist im Winter zusätzlich einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt. Bei Nutzern der öffentlichen Verkehrsmitteln kommt oftmals der innerliche Stress hinzu, Anschlüsse zu verpassen.

Was können Unternehmen machen?

Unternehmen haben Möglichkeiten, ihre pendelnden Mitarbeiter zu entlasten. Zum einen können flexible Arbeitszeitkonten oder Gleitzeit eine Entlastung sein, da so der Mitarbeiter nicht mehr den inneren Zwang hat, zu einem bestimmten Zeitpunkt im Betrieb zu sein. Auch kann das Unternehmen einen Teil der Reisezeit als Arbeitszeit anerkennen, wenn der mitarbeiter während der Fahrt im Zug dienstliche Telefonate führt oder mobil arbeitet. Eine weitere Variante ist die Möglichkeit, das Arbeiten im Home-Office anzubieten.


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