Silvester besteht erhöhte Gefahr von Bränden

In vielen Regionen ist es Brauch, das alte Jahr mit einem Silvesterfeuerwerk zu verabschieden. Aber dieser Brauch stellt auch eine große Gefahr für Betriebe dar.

Jedes Jahr sind an Silvester von den Feuerwehren und Schadensversicherern eine Vielzahl von Bränden zu verzeichnen. Neben den finanziellen Folgen, ergeben sich zumeist auch körperliche Schäden für den Menschen.

Statistiken zeigen, dass etwa mehr als die Hälfte der Betriebe, in denen ein Brand gewesen ist, nicht wieder aufgebaut werden.

Bereits in 2009 ist eine Neufassung der Sprengstoffverordnung erfolgt, in der ein explizites Verbot für das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern erlassen wurde.

Als Schutzmaßnahmen ist das Abbrennverbot von pyrotechnischen Gegenständen zu beachten. Zusätzlich ist es für Betriebe wichtig, Explosions- und Feuergefährliche Bereiche deutlich zu Kennzeichnen und die Mitarbeiter entsprechend zu unterweisen. Ebenso sollten diese Bereiche verschlossen und gegen das Betreten von Unbefugten Personen gesichert sein. Zu den gefährdeten Bereichen zählen im Besonderen, Lager von Lösungsmitteln und Lacken, Tanks mit Brennbaren Stoffen oder auch Silos von Stäuben wie Holz und Mehl.

Sollten sich auf dem Betriebsgelände Leichtbauhallen befinden, so können diese ebenfalls leicht durch Silvesterraketen in Brand gesetzt werden.

Es empfiehlt sich daher, besonders in der Silvesternacht das Betriebsgelände zu überwachen und gegebenenfalls Maßnahmen gegen Entstehungsbrände zu ergreifen.