Gefährdung Sommerhitze

Im Hochsommer haben einige Branchen Hochkonjunktur, allen voran die Baubranche. Aber auch im Gartenbau ist jetzt viel Arbeit. Es handelt sich oftmals um körperlich anspruchsvolle und schwere Tätigkeiten. Viele Menschen halten das Arbeiten an der frischen Luft und im Sonnenschein für etwas besonderes, die Arbeitnehmer aber, die diese Arbeitsplätze haben, sind dagegen besonderen Gefährdungen für die Gesundheit ausgesetzt. Die hohen Temperaturen und die Sonne belasten den Körper. Man kann durch Flüssigkeitsmangel Schwindelanfälle bekommen oder unkonzentriert sein. Die Sonne kann Sonnenbrände und Hitzschläge verursachen.

In den Sommermonaten sollte man daher ein paar besondere Vorsichtsmaßnahmen beachten. Aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung und der dabei bestehenden hohen UV-Strahlung, ist es sinnvoll eine Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 30 zu verwenden, diese ersetzt aber nicht eine luftdurchlässige Kleidung, die den Körper bedeckt. Kleidung stellt dabei den wichtigsten Schutz vor Sonnenbrand. Zum Schutz der Augen ist es empfehlenswert eine Sonnenbrille mit UV-Schutzfilter z.B. mit UV-400-Schutz. Auch der Kopf sollte mit einer Kopfbedeckung mit breitem Rand bedeckt werden, welcher zusätzlich den Nacken schützt.

Besonders wichtig ist es, bei hohen Temperaturen und starker Sonne ausreichend zu trinken. Wenn man schwitzt, verliert der Körper zusätzlich eine größere Menge an Flüssigkeit, wodurch der Kreislauf belastet wird. Man dehydriert. Das kann Gefährlich werden, da mit Unkonzentriertheit und Schwindel zu rechnen ist und z.B. ein Absturz vom Gerüst passieren kann.

Sind Beschäftigte der Gefährdung Sommerhitze ausgesetzt, so hat der Unternehmer diesen Gefährdungsfaktor in der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das kann auch die Bereitstellung von Sonnenschutzcreme sein.

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