Monotonie – Langeweile oder Strukur

Immer die gleichen Handgriffe, immer das gleiche machen, immmer die selbe Tätigkeit

Kennen Sie das auch? Es gibt Menschen, die freuen sich, wenn sie immer die selbe Tätigkeit ausführen müssen. Sie wissen was zu machen ist und brauchen sich keine Gedanken machen. Die größere Anzahl von Beschäftigten sieht das aber anders. Sie sind gelangweilt und oftmals frustriert. Die monotone Tätigkeit unterfordert sie und es besteht der Wunsch nach mehr Abwechslung. Der Grund hierfür ist, dass Monotonie für die Menschen psychisch und zum Teil auch körperlich belastend ist und dazu führen kann, dass man weniger aufmerksam ist und ermüdet. Besonders belastend werden Arbeitsprozesse angesehen, die den Menschen nicht stimulieren, das Gehirn zu benutzen. Es entsteht bei den Betroffenen das Gefühl, dass die Routine einen hindert sich weiterzuentwickeln.

Monotone Arbeit kann ebenfalls zu einem Burn-Out führen.

Gegen Monotonie können Unternehmen aktiv werden. Es kann Jobrotation praktiziert werden. Das bedeutet, die Beschäftigten bekommen regelmäßig eine andere Aufgabe zugewiesen. Vorrangig kann man diese Methode in Montagebetrieben einsetzen, bei denen in Form einer Fließbandfertigung produziert wird und immer dieselben Handgriffe durchzuführen sind. Eine Weitere Methode ist das Jobenlargement. Hierbei wird der Tätigkeitsspielraum der Beschäftigten erweitert. Es werden weitere Arbeitsschritte der eigendlichen Tätigkeit hinzugefügt, die entweder vor- oder nachgelagert sind. Bei beiden methoden ist zu beachten, dass die Mitarbeiter jetzt nicht überfordert werden und sich das erwünschte Ergebnis ins negative umschlägt. Dazu sind die Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren, damit sie die aufgaben auch richtig ausführen können.


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